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Festakt 300 Jahre Externe Finanzkontrolle - Rede Dr. Michael Meister

Dr. Michael MeisterRede des Parlamentarischen Staatssekretärs

beim Bundesminister der Finanzen

Herrn Dr. Michael Meister

anlässlich der Präsentation des Sonderpostwertzeichens

„300 Jahre externe Finanzkontrolle“

am 18. November 2014,

Ehemaliger Plenarsaal Bonn

 

 

Sehr geehrter Herr Bundespräsident,

sehr geehrter Herr Dr. Moser, (Generalsekretär International Organization of Supreme Audit Institutions, INTOSAI)

sehr geehrter Herr da Silva Caldeira (Präsident des Europäischen Rechnungshofes)

sehr geehrter Herr Scheller (Präsident des Bundesrechnungshofes)

sehr geehrter Herr Professor Engels (Präsident des Bundesrechnungshofes a. D.)

sehr geehrte Gäste aus Politik und Gesellschaft,

meine sehr geehrten Damen und Herren,

es freut mich außerordentlich, dass ich Ihnen heute das neue Sonderpostwertzeichen „300 Jahre externe Finanzkontrolle“ im Rahmen dieser hochrangigen Feierstunde präsentieren darf.

Dafür möchte ich mich auch im Namen des Bundesministers der Finanzen, Herrn Dr. Wolfgang Schäuble beim Präsidenten des Bundesrechnungshofes, Herrn Scheller herzlich bedanken.

Die Bedeutung der Institution Bundesrechnungshof, seine geschichtliche Entwicklung und seine Aufgaben sind bereits aus berufenem Munde erläutert worden.

Ich möchte aus Sicht des BMF betonen:

Das Bundesministerium der Finanzen erkennt die immens wichtige Bedeutung einer externen Finanzkontrolle durch eine unabhängige Instanz für unser öffentliches Finanzsystem an. Die Prüfungsmaßstäbe Ordnungsmäßigkeit und Wirtschaftlichkeit, aber auch Grundsätze wie Unabhängigkeit, Neutralität und Objektivität haben nichts von ihrer Bedeutung verloren.

Als Herausgeber der deutschen Briefmarken würdigt und unterstreicht der Bundesminister der Finanzen das Wirken dieser Institution mit einem Sonderpostwertzeichen zum 300. Jahrestag der Gründung der „General-Rechen-Kammer“ durch den preußischen König Friedrich Wilhelm I. im Jahre 1714, die als Vorläufer unserer heutigen modernen Finanzkontrolle die Prüftätigkeit aufnahm.

Bedenken Sie bitte, Briefmarken sind kleine, aber wirkungsvolle Kulturbotschafter unseres Landes. Briefmarken gelangen als Quittung für gezahltes Porto auf den Briefen in die ganze Welt. Sie haben so auch den Auftrag, andernorts den Menschen über Ereignisse und Persönlichkeiten, aber auch über erfolgreiche Institutionen oder Einrichtungen die unser Land und unsere gesellschaftliche und kulturelle Entwicklung nachhaltig geprägt haben, zu berichten.

So auch die heutige Briefmarke, die von Herrn Professor Beyrow aus Berlin entworfen wurde. Wenn ich Ihre Aufmerksamkeit auf den Entwurf lenken darf, werden sie feststellen, dass sie ein Zahlenspiel vor Augen haben. Der Entwurf steht im Licht von Recht und Ordnung. In einer orthogonalen Struktur addieren sich die Worte „300 Jahre externe Finanzkontrolle“ zu einer Gleichung. Beginnt der Betrachter es dem Rechnungshof gleichzutun und seinerseits zu prüfen, so entdeckt er Irritationen. Einige Buchstaben sind ersetzt durch formal ähnliche Ziffern. Schließlich geht es hier um die Arbeit mit Zahlen. Ergänzt wird die Gleichung mit dem Fazit „Achtgeben“.

300 Jahre externe Finanzkontrolle heißt: Seit 300 Jahren achtgeben, dass alles korrekt abgerechnet ist. Das Ganze ist in den offiziellen Farben Schwarz, Rot und Gold dargestellt, so dass kein Zweifel besteht, wessen Rechnungen gemeint sind. Ein hervorragender Entwurf, der mit dem Wort „Achtgeben“ das komplexe Wirken dieser Instanz positiv und verständlich übersetzt.

Leider kann Herr Professor Beyrow heute nicht hier sein und so bleibt mir nur übrig, ihm für diesen Entwurf zu danken und weiterhin viel Erfolg für kommende Arbeiten zu wünschen.

Die Marke mit dem Wert von 145 Cent ist seit dem 2. Oktober 2014 in den Verkaufsstellen der Deutschen Post erhältlich. Die Auflage beträgt über 5 Millionen Stück.

Meine Damen und Herren,

damit möchte ich zum offiziellen Teil dieser Präsentation kommen.

Die Vergrößerung der Briefmarke möchte ich an den Präsidenten des Bundesrechnungshofes, Herrn Scheller übergeben und hoffe, dass diese einen würdigen Platz in Ihrem Hause findet.

Abschließend bedanke ich mich für die Aufmerksamkeit und freue mich, die Erstdrucke der Briefmarke offiziell überreichen zu dürfen.

Dazu bitte ich die folgenden Personen zu mir:

< Übergabe >

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