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Informationstechnik

Bemerkungen 2016 Band II - Prüfung von automatisierten Verfahren zur Bewirtschaftung von Haushaltsmitteln des Bundes

Hunderte von Anwendern aus Bund, Ländern und Kommunen bewirtschaften Bundesmittel mithilfe von IT-Systemen, deren Betrieb mit erheblichen Risiken für den Bundeshaushalt verbunden ist. Der Bundesrechnungshof berichtete dies dem Rechnungsprüfungsausschuss des Haushaltsausschusses des Deutschen Bundestages bereits im Jahr 2014. Obwohl dieser die obersten Bundesbehörden aufgefordert hat, die Risiken zügig zu reduzieren, bestanden sie auch im Jahr 2016 noch fort.

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2016 Bemerkungen Band I Nr. 15 - Mehrausgaben und Verzögerungen beim Elektronischen Vollstreckungssystem der Zollverwaltung

Die Ausgaben für ein IT-Verfahren der Zollverwaltung haben sich gegenüber der Ursprungsplanung mehr als verdoppelt. Neben Mehrausgaben von 9,1 Mio. Euro verzögerte sich das Verfahren um vier Jahre.

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2016 Bemerkungen Band I Nr. 11 - Teure Rechenzentren stehen über Jahre leer

2016 Bemerkungen Band I Nr. 11 - Teure Rechenzentren stehen über Jahre leer

Ebenfalls für das Projekt „Netze des Bundes“ mietete das BMI zwei Rechenzentren für die Dauer von 5 Jahren – für 26 Mio. Euro. Die gemieteten Rechenzentren standen jedoch weitgehend leer, da sich das Projekt immer wieder verzögerte.
Dies sollte bei einem weiteren Großprojekt der Bundesverwaltung nicht passieren: Mit der sogenannten „IT-Konsolidierung des Bundes“ plant der Bund, bis zum Jahr 2020 unter anderem 80 % des IT-Betriebes der Bundesverwaltung bei einem bundeseigenen Dienstleister zu bündeln. Dazu will er die Anzahl der Rechenzentren und Serverräume deutlich reduzieren. Derzeit hat das BMI jedoch keinen Überblick über die bestehenden Rechenzentren. Es kennt z. B. deren Miet- und Betriebskosten, Größe und Technik nicht. Auch der künftige Bedarf des Bundes deutschlandweit ist dem BMI nicht bekannt. Plant der Bund weitere Maßnahmen, kann er deren Folgen nicht verlässlich beurteilen. Das BMI sollte unverzüglich unter anderem ein Kataster aller Flächen von Rechenzentren erstellen, um sich den notwendigen Überblick zu verschaffen.

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2016 Bemerkungen Band I Nr. 10 - Teure Hardware niemals genutzt

2016 Bemerkungen Band I Nr. 10 - Teure Hardware niemals genutzt

Um sein Projekt „Netze des Bundes“ zu realisieren, hat das Bundesministerium für Inneres (BMI) in 2011 hochwertige IT-Geräte im Wert von 27 Mio. Euro beschafft: zum Beispiel schrankgroße Router für den Betrieb von Datennetzen. Das BMI hat diese aber kaum genutzt, sondern unentgeltlich an andere Behörden weitergegeben, ohne dass diese einen Bedarf hatten. Auch dort wurden die IT-Geräte kaum genutzt. Ende 2013 fand der Bundesrechnungshof die meisten dieser Geräte noch originalverpackt vor. Davon werden demnächst Geräte mit einem Beschaffungswert von rund 10 Mio. Euro ausgesondert.
Mit dem Projekt „Netze des Bundes“ will das BMI ein sicheres neues Sprach- und Datennetz des Bundes einrichten.

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2016 Bemerkungen Band I Nr. 68 - Besteuerung von EU-Neufahrzeugen sicherstellen

2016 Bemerkungen Band I Nr. 68 - Besteuerung von EU-Neufahrzeugen sicherstellen

Auch beim Kauf von Neufahrzeugen innerhalb der EU für den privaten Zweck fehlt ein für den Informationsaustausch notwendiges IT-Verfahren. Wenn ein EU-Bürger in Deutschland ein Fahrzeug kauft, kann Deutschland anderen EU-Mitgliedstaaten keine vollständigen Daten übermitteln. Umgekehrt sind deutsche Finanzbehörden unzureichend über den Erwerb von Neufahrzeugen im EU-Ausland durch deutsche Käufer informiert. In allen betroffenen EU-Mitgliedstaaten sind deshalb Steuerausfälle zu befürchten. Das BMF sollte diese Lücke beim Informationsaustausch schließen und das erforderliche IT-Verfahren kurzfristig bereitstellen.

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2016 Bericht - Automatisierte Verfahren zur Bewirtschaftung von Haushaltsmitteln des Bundes

2016 Bericht - Automatisierte Verfahren zur Bewirtschaftung von Haushaltsmitteln des Bundes

Bericht an den Rechnungsprüfungsausschuss des Haushaltsausschusses des Deutschen Bundestages (RPA) vom 13.05.2016.

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2016 Bemerkungen Band II Nr. 22 - Bundeswehr will schwere Sicherheitsmängel beim Einsatz eines zahlungsrelevanten IT-Systems beseitigen

2016 Bemerkungen Band II Nr. 22 - Bundeswehr will schwere Sicherheitsmängel beim Einsatz eines zahlungsrelevanten IT-Systems beseitigen

Auf Empfehlung des Bundesrechnungshofes will die Bundeswehr schwere Sicherheitsmängel in einem IT-System beseitigen. Damit wäre das IT-System besser gegen missbräuchliche und unbeabsichtigte Änderungen zahlungsrelevanten Daten geschützt. Mit dem IT-System veranlasste die Bundeswehr jährlich Auszahlungen von 8 Mrd. Euro, vor allem für Rüstungsvorhaben.

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2015 Bemerkungen - Weitere Prüfungsergebnisse Nr. 06 "Daten aus IT-System der Bundeswehr für Einkaufsanalyse kaum verwertbar"

Die Bundeswehr kann ihren Einkauf nicht zutreffend analysieren und steuern. Gründe sind die unzureichende Nutzung ihres IT-Systems beim Einkauf und eine schlechte Datenqualität. Mit einer Einkaufsanalyse könnte die Bundeswehr Haushaltsmittel einsparen. Das BMVg sollte ein Konzept zur Behebung der Mängel erarbeiten und eine gesamtverantwortliche Stelle festlegen, die dieses Konzept umsetzt.

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2015 Bemerkungen Nr. 28 - IT-Sicherheitsmängel beim Bundesinstitut für Risikobewertung

Das Bundesinstitut für Risikobewertung verwendet unsichere IT-Komponenten und gefährdet so seine IT-Netze und die des Bundes. Es besitzt keine tragfähige IT-Sicherheitsorganisation und missachtet Vorgaben der verbindlichen IT-Sicherheitsleitlinie des Bundes.

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2015 Bemerkungen Nr. 88 - Besserer Datenabgleich verhindert doppelte Steuererstattungen

Das Bundeszentralamt für Steuern wird bestimmten Finanzämtern auf Empfehlung des Bundesrechnungshofes einen Lesezugriff auf seine Daten des Vorsteuer-Vergütungsverfahrens einrichten. Der Zugriff erleichtert den Finanzämtern den Datenabgleich mit dem allgemeinen Besteuerungsverfahren ausländischer Unternehmer. Dieser Abgleich kann weitgehend die Doppel-Erstattung von Umsatzsteuer verhindern.

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2015 Bemerkungen Nr. 87 - Bekämpfung des Umsatzsteuerbetrugs durch das europäische Netzwerk EUROFISC

Das Netzwerk EUROFISC dient durch einen schnellen Austausch von Informationen der Bekämpfung von Umsatzsteuerbetrug in der Europäischen Union. Die Rechnungshöfe Österreichs, Ungarns und Deutschlands haben gemeinsam geprüft, wie das Netzwerk in ihren Staaten umgesetzt worden ist. Sie haben Empfehlungen zur Verbesserung erarbeitet. Das BMF wird das Informationssystem in Deutschland fortentwickeln und sich auch auf EU-Ebene für Verbesserungen einsetzen.

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2015 Bemerkungen Nr. 86 - Realsplitting: Bundesministerium der Finanzen will Steueraufkommen durch elektronisches Verfahren sichern

Das BMF beabsichtigt, ein elektronisches Verfahren zur Information über Unterhaltsleistungen bei geschiedenen oder dauernd getrennt lebenden Ehegatten einzuführen. Es will damit ein aufwendiges papiergestütztes Verfahren ersetzen und Steuerausfälle vermeiden.

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2015 Bemerkungen Nr. 51 - Bundeswehr beseitigt schwere Sicherheitsmängel in IT-Systemen

Die Bundeswehr hat nach Hinweisen des Bundesrechnungshofes schwere Sicherheitsmängel in zwei IT-Systemen beseitigt. Sie hat damit die Daten besser gegen missbräuchliche und unbeabsichtigte Änderungen geschützt.

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2015 Bemerkungen Nr. 27 - Bundesinstitut für Risikobewertung kaufte unnötig Software

Das Bundesinstitut für Risikobewertung hat für das Einführen einer Software fast dreimal so viel Zeit benötigt wie geplant. Auch die Kosten haben sich fast verdreifacht. Zudem hat es unnötige Lizenzen für Erweiterungen der Software gekauft.

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2015 Bericht - IT-Konsolidierung Bund

2015 Bericht - IT-Konsolidierung Bund

Der Bundesrechnungshof hält eine IT-Konsolidierung in Verbindung mit dem Aufbau einer angemessenen und wirkungsvollen IT-Steuerung weiterhin für geboten. Die Bundesregierung sollte funktionierende, wirtschaftliche und sichere Strukturen in der Bundesverwaltung identifizieren und diese Erfolgsmodelle, wo möglich, bei der IT-Konsolidierung weiterentwickeln.

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2014 Bemerkungen - Weitere Prüfungsergebnisse Nr. 06 "Bund muss endlich die Versicherungsteuer zeitgemäß verwalten"

2014 Bemerkungen - Weitere Prüfungsergebnisse Nr. 06 "Bund muss endlich die Versicherungsteuer zeitgemäß verwalten"

Der Bund hat mit der Föderalismusreform 2009 die Verwaltung der Versicherungsteuer übernommen. Seitdem ist es ihm nicht gelungen, die notwendigen IT-Verfahren für eine zeitgemäße Steuerverwaltung einzuführen. Deshalb ist ein hoher manueller Arbeitsaufwand erforderlich. Das BMF muss zügig für Abhilfe sorgen.

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2014 Bemerkungen Nr. 74 "Fortschritte bei der Evaluierung des maschinellen Risikomanagements in der Steuerverwaltung"

Das BMF hat die Empfehlung des Bundesrechnungshofes aufgegriffen, die Evaluierung des maschinellen Risikomanagements bei der Einkommensteuerveranlagung von Arbeitnehmern zu verbessern. Es hat Mängel bei der Evaluierung abgestellt oder arbeitet auf deren Beseitigung hin. Daneben wird es seine Bundesaufsicht stärker als bisher wahrnehmen.

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2014 Bemerkungen Nr. 70 "Zentrales Informationssystem zur Umsatzsteuerkontrolle endlich erneuern"

Der deutsche Teil des Informationssystems zur Umsatzsteuerkontrolle in der Europäischen Union ist veraltet. Ein gut funktionierender Informationsaustausch zwischen den Steuerbehörden ist jedoch ein Kernelement der Kontrolle. Er wirkt Steuerausfällen und Betrug entgegen. Das BMF muss deshalb für eine unverzügliche Modernisierung des Informationssystems sorgen, nachdem es diese bereits seit acht Jahren plant und frühere Zusagen zur Fertigstellung nicht eingehalten hat.

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2014 Bemerkungen Nr. 03 "Risiken beim Betrieb zahlungsrelevanter IT-Systeme"

Bei der Bewirtschaftung von Haushaltsmitteln des Bundes bestehen zum Teil erhebliche Risiken in den an das zentrale Buchführungssystem des Bundes angeschlossenen IT-Systemen der Bewirtschafter. Der Bundesrechnungshof stellte umfangreiche Verstöße gegen die geltenden Vorschriften fest, z. B. die Missachtung des Vier-Augen-Prinzips oder zu weitgehende Benutzerrechte. Die IT-Systeme erfüllten oft nicht die Anforderungen an einen informationssicheren Betrieb. Das BMF muss die Risiken gemeinsam mit den verantwortlichen Fachministerien zügig verringern.

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2014 Bericht - Wirtschaftlichkeitsuntersuchung zur HERKULES-Nachfolge

2014 Bericht - Wirtschaftlichkeitsuntersuchung zur HERKULES-Nachfolge

Bericht an den Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages vom 02.05.2014

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2013 Bemerkungen - Weitere Prüfungsergebnisse - Nr. 10 "Elektronische Übermittlung notarieller Urkunden an Finanzämter überfällig"

Bis heute haben Notare Urkunden über Rechtsvorgänge bei Kapitalgesellschaften in Papierform und nicht elektronisch an die Finanzämter zu senden. Das erschwert den notwendigen Informationsaustausch. Der Bundesrechnungshof hält es für erforderlich und machbar, die elektronische Übermittlung dieser Urkunden zügig einzuführen. Entsprechende Vorschläge hatte die Bundesnotarkammer bereits im Jahr 2007 vorgelegt, sie wurden jedoch bislang nicht umgesetzt. Das BMF sollte in den zuständigen Bund-Länder-Gremien dafür eintreten.

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2013 Bemerkungen Nr. 56 "Bundeswehr zahlt Gehälter an neu eingestellte Soldatinnen und Soldaten fehlerhaft"

Die Bundeswehr hat die Gehaltszahlungen an ihre neu eingestellten Soldatinnen und Soldaten unzureichend kontrolliert. 2 000 Soldatinnen und Soldaten erhielten ihre Gehälter in falscher Höhe. Das neue IT-Verfahren zur Berechnung und Zahlung der Gehälter bietet nicht die technischen Voraussetzungen, um zutreffende Gehaltszahlungen zu gewährleisten. Deshalb sollte das Bundesverteidigungsministerium das IT-Verfahren um Kontrollfunktionen ergänzen und eine elektronische Besoldungsakte einführen.

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2013 Bemerkungen Nr. 53 "Bundeswehr hat bis heute keine moderne Materialverfolgung im Einsatz"

Seit den 1990er-Jahren hat die Bundeswehr wiederholt versucht, ein wirksames Materialverfolgungssystem einzuführen, bislang ohne Erfolg. 5 Mio. Euro hat sie zuletzt in ein eigenständiges IT-System für den Afghanistaneinsatz investiert, das sich als nicht praktikabel herausstellte. Für über 8 Mio. Euro will sie nun einen zivilen Betreiber nur mit der Überwachung des Materialrückflusses aus Afghanistan beauftragen. Die Effizienz der Materialbewirtschaftung der Bundeswehr bleibt trotzdem weiter eingeschränkt.

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2013 Bemerkungen Nr. 34 "Bundesagentur für Arbeit gibt jährlich bis zu 2,6 Mio. Euro für nicht benötigte Kapazität zum Scannen von Dokumenten aus"

Die Bundesagentur für Arbeit hat Dokumente der Arbeitslosenversicherung digitalisieren lassen. Dabei hat sie versäumt, die Menge der zu erfassenden Dokumente hinreichend genau zu bestimmen. Deshalb hat sie sich zu hohe Kapazität bereitstellen lassen. Dafür zahlt sie jährliche Bereitstellungspauschale bis zu 2,6 Mio. Euro. Der Bundesrechnungshof hat die Bundesagentur für Arbeit aufgefordert, nur noch für Leistungen zu bezahlen, die sie auch benötigt. In einem möglichen Verlängerungsvertrag muss sie eine entsprechende Änderung durchsetzen.

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2013 Bemerkungen Nr. 33 "Deutsche Arbeitsschutzausstellung will ihre Wirkung durch Internet-Angebote steigern"

Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin betreibt in Dortmund die Deutsche Arbeitsschutzausstellung. Mit ergänzenden Angeboten im Internet soll die Ausstellung künftig bundesweit Interessenten besser erreichen.

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2013 Bemerkungen Nr. 32 "Bundesversicherungsamt erhält nach Prüfung durch den Bundesrechnungshof IT-Ausgaben von fast 500 000 Euro zurück"

Das Bundesversicherungsamt hat nach einer Prüfung durch den Bundesrechnungshof für die Jahre 2009 bis 2011 aus dem Gesundheitsfonds fast 500 000 Euro zusätzlich erstattet bekommen.

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2013 Bemerkungen Nr. 25 "Bundesfinanzverwaltung verringert Risiken bei IT-gestützter Bezügezahlung über Dienstleister"

Das Bundesfinanzministerium präzisiert die Verfahrensregeln für die Bezügebearbeitung. Damit verringert es Risiken durch Übermittlungsfehler und die Gefahr von Manipulationen bei der IT-gestützten Bezügezahlung über Dienstleister. So darf eine Person alleine solche Zahlungen nicht veranlassen.

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2013 Bemerkungen Nr. 20 "Bundesinnenministerium konzentriert automatisierte Grenzkontrollen auf ein einziges System"

Das Bundesinnenministerium konzentriert auf Empfehlung des Bundesrechnungshofes automatisierte Grenzkontrollen bis zum Jahr 2014 auf ein System. Die Bundespolizei identifiziert damit Reisende über das digitale Lichtbild im elektronischen Reisepass. Auf die aufwendige Augeniriserkennung kann sie daher verzichten. Dadurch vermeidet der Bund Investitionen von 2 Mio. Euro und Ausgaben für die Unterhaltung von jährlich 200 000 Euro.

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2013 Bemerkungen Nr. 05 "Parallelentwicklung und -betrieb von Personalwirtschaftssystemen unwirtschaftlich"

Die Bundesregierung hat die Personalwirtschaftssysteme der Bundesverwaltung nicht übergreifend geplant und koordiniert. So haben Ressorts seit dem Jahr 1996 für einen dreistelligen Millionenbetrag vier große und viele kleine inkompatible und ressortübergreifend nicht hinreichend vernetzte Personalwirtschaftssysteme entwickelt und betrieben. Die unzureichende Standardisierung verteuert und erschwert die erforderlichen Umstrukturierungen in der Bundesverwaltung.

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2012 Bemerkungen - Weitere Prüfungsergebnisse Nr. 01 "Fragen zur Softwaresicherheit beim neuen elektronischen Personalausweis seit Jahren ungeklärt"

Mehr als zwei Jahre nach der Einführung eines neuen Personalausweises mit elektronischem Identitätsnachweis lässt das Bundesamt für die Sicherheit in der Informationstechnik (Bundesamt) Ausweisinhaberinnen und Ausweisinhaber immer noch darüber im Unklaren, ob sie die hierfür benötigte Software ohne Risiken nutzen können.

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2012 Bemerkungen Nr. 84 "Vorsteuer-Vergütungsverfahren für ausländische Unternehmer muss verbessert werden"

Ausländische Unternehmer können sich ihre in Deutschland gezahlte Umsatzsteuer erstatten lassen. Das Erstattungsverfahren ist fehleranfällig und aufwendig. Es führte zu Bearbeitungsrückständen und Zinszahlungen. Das Bundesfinanzministerium sollte wie angekündigt organisatorische Verbesserungen umsetzen und das IT-System ausbauen.

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2012 Bemerkungen Nr. 60 "Dringender Regelungsbedarf bei der IT-Sicherheit der Bundeswehr"

Die IT-Sicherheitsvorschriften des Bundesverteidigungsministeriums sind entgegen einer Zusage an das Parlament nicht aktuell. Es hat Änderungen durch die Zusammenarbeit mit einer IT-Gesellschaft nicht berücksichtigt und ressortübergreifende Standards nicht aufgenommen.

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2012 Bemerkungen Nr. 35 "Mangelnde Steuerung der elektronischen Archivierung von Rentenakten kostet die Deutsche Rentenversicherung Bund Millionen"

Die Deutsche Rentenversicherung Bund hat Abläufe und Verantwortlichkeiten für die elektronische Archivierung eines Teils ihrer Rentenakten nicht oder zu spät festgelegt: Der Vorstand der Deutschen Rentenversicherung Bund beschloss im Oktober 2006, vier Millionen Rentenakten elektronisch zu archivieren. Denn diese Akten lagerten in einem Archivgebäude, dessen Grundstück die DRV Bund anderweitig verwenden wollte. Da sich der Projektbeginn verzögerte und das Archivgebäude nicht mehr genutzt werden konnte, musste die Deutsche Rentenversicherung Bund ein weiteres Gebäude mieten, um die Rentenakten länger zu lagern. Dies verursacht zusätzliche Ausgaben von 1,7 Mio. Euro im Jahr.

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2012 Bemerkungen Nr. 27 "Bundesversicherungsamt stellt gravierende Mängel bei der Beschaffung und Verwaltung seiner IT weiterhin nicht ab"

Das Bundesversicherungsamt hat seine IT wiederholt vorschriftswidrig beschafft. Den Vermögensnachweis für seine IT konnte es nur teilweise erbringen; zahlreiche Geräte waren nicht auffindbar. Der Bundesrechnungshof hatte bereits im Jahr 2005 ähnliche Mängel festgestellt. Das Bundesversicherungsamt hat seine damalige Zusage nicht eingehalten, diese Mängel abzustellen.

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2012 Bemerkungen Nr. 23 "Physikalisch-Technische Bundesanstalt missachtet Vorgaben für den Einsatz der Informationstechnik"

Die Physikalisch-Technische Bundesanstalt hat für die Bundesverwaltung geltende Vorgaben für den wirtschaftlichen und sicheren Betrieb ihrer Informationstechnik missachtet.

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2012 Bemerkungen Nr. 22 "Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle stellt Mängel bei der Inventarisierung seiner IT weiterhin nicht ab"

Entgegen seiner Zusage hat das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle seit sieben Jahren die Empfehlungen des Bundesrechnungshofes zur Inventarisierung von IT-Geräten nicht umgesetzt. Damit kann es weiterhin seine IT nicht vollständig und revisionssicher nachweisen. Das Bundeswirtschaftsministerium hat nicht dafür gesorgt, dass das Bundesamt seine Zusage einhält.

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2012 Bemerkungen Nr. 21 "Kosten für IT-Projekt trotz halbiertem Funktionsumfang verdoppelt"

Das Bundeswirtschaftsministerium hat von 2002 bis 2010 3 Mio. Euro für ein elektronisches Archivierungs- und Dokumentenmanagementsystem ausgegeben, ohne dieses wie vorgesehen zu nutzen. Obwohl es den Funktionsumfang der Software halbiert hat, haben sich die Kosten verdoppelt.

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2012 Bemerkungen Nr. 18 "Modernisierung der Software für das Besteuerungsverfahren in den Finanzämtern verzögert sich"

Die Modernisierung und Vereinheitlichung wichtiger Software für die Finanzämter hat sich zeitlich immer wieder verzögert. Bund und Länder verpflichteten sich mit dem Vorhaben KONSENS im Jahr 2005, gemeinsam einheitliche Software für das Besteuerungsverfahren in den Finanzämtern zu entwickeln, zu beschaffen und einzusetzen. Das Bundesfinanzministerium muss in den zuständigen Gremien dafür eintreten, weitere Verzögerungen zu vermeiden.

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2011 Bemerkungen Nr. 86 "Steuerliche Datenbank zur Betrugsbekämpfung wird verbessert"

Eine steuerliche Datenbank zur Betrugsbekämpfung kann künftig wirksamer genutzt werden. Das Bundesfinanzministerium folgt damit den Empfehlungen des Bundesrechnungshofes.

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2011 Bemerkungen Nr. 85 "IT-Verfahren zur Umsatzsteuerkontrolle sind dringend zu verbessern"

Die Finanzämter nutzen IT-Verfahren, um die Umsatzsteuerdaten zum innergemeinschaftlichen Warenverkehr abzugleichen. Die Verfahren sind veraltet und wenig anwenderfreundlich. Das Bundesfinanzministerium sollte dringend auf eine Erneuerung hinwirken.

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2011 Bemerkungen Nr. 62 "Einsparungen in Millionenhöhe durch Verzicht auf eine nicht notwendige Software"

Nach Empfehlung des Bundesrechnungshofes verzichtet das Bundesverteidigungsministerium auf die Entwicklung einer nicht notwendigen Software für den Austausch taktischer Daten. Hierdurch spart es Entwicklungsausgaben von einmalig 23 Mio. Euro sowie Ausgaben für die Pflege und Anpassung der Software von jährlich 280 000 Euro.

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2011 Bemerkungen Nr. 57 "Deutscher Wetterdienst vermeidet Mehrkosten von 14,5 Mio. Euro durch bessere Verträge"

Der Deutsche Wetterdienst hat bei der Beschaffung eines Höchstleistungsrechners Mehrkosten von 14,5 Mio. Euro vermieden.

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2011 Bemerkungen Nr. 48 "Wasser- und Schifffahrtsdirektion stellt gravierende Mängel bei der Beschaffung und Verwaltung von IT nicht ab"

Eine Wasser- und Schifffahrtsdirektion hatte im Jahr 2007 bei einem nachgeordneten Amt u. a. festgestellt, dass dieses seine IT vorschriftswidrig beschaffte. Sie hat die festgestellten Mängel nicht abgestellt.

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