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2016 Bemerkungen Band II Nr. 17 - Kosten für Verkehrsbeeinflussungsanlagen um 56,4 Mio. Euro reduziert

Die Straßenbauverwaltung des Freistaates Bayern hat nach Prüfungen des Bundesrechnungshofes auf den Bau einer Verkehrsbeeinflussungsanlage auf der Bundesautobahn A 6 bei Nürnberg verzichtet. Darüber hinaus will die Straßenbauverwaltung eine geplante Verkehrsbeeinflussungsanlage auf der Bundesautobahn A 73 bei Erlangen verkürzen. Die Baukosten reduzieren sich um insgesamt 56,4 Mio. Euro.
25.04.2017

A 6 von Lichtenau bis Roth

Die Straßenbauverwaltung des Freistaates Bayern (Straßenbauverwaltung) plante im Jahr 2012 eine Anlage zur temporären Seitenstreifenfreigabe. Die Anlage sollte 53 Mio. Euro kosten. Ziel war, die Verkehrskapazität des 28 km langen Autobahnabschnitts der Bundesautobahn A 6 zwischen den Anschlussstellen Lichtenau und Roth bei Nürnberg zu erhöhen.

Der Bundesrechnungshof hat beanstandet, dass die Straßenbauverwaltung die Wirtschaftlichkeit der geplanten Anlage nicht nachgewiesen hat. Er empfahl, ein neues Verkehrsgutachten zu erstellen und den sechsstreifigen Ausbau der A 6 zu untersuchen.

Das BMVI hat darauf hingewirkt, dass die Straßenbauverwaltung die Anlage zur temporären Seitenstreifenfreigabe auf der A 6 nicht mehr bauen wird. Dadurch werden 53  Mio. Euro eingespart. Die Straßenbauverwaltung erstellt derzeit die Planung für den sechsstreifigen Ausbau der A 6.

A 73 von Baiersdorf-Nord bis Erlangen-Nord

Die Straßenbauverwaltung plante eine Streckenbeeinflussungsanlage mit temporärer Seitenstreifenfreigabe zwischen den Anschlussstellen (AS) Erlangen-Nord und Forchheim. Die Anlage sollte insgesamt 11 Mio. Euro kosten.

Der Bundesrechnungshof hat mehrere Planungsfehler festgestellt. Dabei hat er den Bau der Anlage auf der Teilstrecke zwischen den AS Baiersdorf-Nord und Forchheim infrage gestellt.

Das BMVI hat die Planung überprüft und mit entsprechenden Änderungen genehmigt. Dadurch wurden Einsparungen von 3,4 Mio. Euro erzielt.

Die Prüfungen des Bundesrechnungshofes haben dazu geführt, dass für Verkehrsbeeinflussungsanlagen insgesamt 56,4 Mio. Euro eingespart wurden.

 

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