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2016 Bemerkungen Band I Nr. 17 - Zollverwaltung benötigt Schießanlagenkonzept

Die Zollverwaltung muss ein Konzept entwickeln, auf welchen Schießanlagen ihre Waffentragenden künftig trainieren können. Viele der derzeit genutzten Anlagen stehen absehbar nicht mehr zur Verfügung und entsprechen nicht den Anforderungen an ein einsatzorientiertes Waffentraining.
15.11.2016

12 000 Zöllnerinnen und Zöllner sind mit Schusswaffen ausgestattet. Um eine Waffe führen zu dürfen, müssen diese Waffentragenden das Schießen regelmäßig trainieren. Dieses Waffentraining findet auch auf 52 Schießanlagen der Bundeswehr statt. Diese Anlagen werden künftig durch die Bundeswehrreform nicht mehr oder nur noch eingeschränkt zur Verfügung stehen.

Im Jahr 2013 erließ das BMF neue Inhalte für ein einsatzorientiertes Waffentraining. Ein großer Teil der genutzten Schießanlagen ist hierfür jedoch technisch nicht geeignet.

Der Bundesrechnungshof hat kritisiert, dass die Zollverwaltung bisher kein Konzept erstellt hat, wie es seine Waffentragenden einsatzorientiert trainieren und die künftig wegfallenden Schießanlagen der Bundeswehr ausgleichen will. Er hat ein Schießanlagenkonzept gefordert, das auch den Bedarf an Haushaltsmitteln für die Errichtung neuer Schießanlagen darstellt. Dabei sollte das BMF auch prüfen, ob die Anzahl der Waffentragenden weiterhin erforderlich ist.

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