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2008 Bemerkungen Nr. 54 "Bundeswehr verbessert Verfahren für die Materialrückführung bei Auslandseinsätzen"

Auf Empfehlung des Bundesrechnungshofes hat die Bundeswehr das Verfahren zur Rückführung von Wehrmaterial bei Auslandseinsätzen verbessert. Sie prüft bereits im Ausland, ob ein Rücktransport oder eine zulässige Verwertung im Einsatzland wirtschaftlich ist. Das nach Deutschland zurück transportierte Bundeswehrmaterial, beispielsweise teure Lastwagen, will sie künftig schneller reparieren und wieder verwenden.
09.12.2008

Die Bundeswehr untersuchte häufig nicht, ob es wirtschaftlich ist, das Material nach Deutschland zurückzutransportieren oder stattdessen im Einsatzland zu verwerten. Weiterhin lagerte die Bundeswehr nach Deutschland transportiertes Material in einigen Fällen für längere Zeit in Depots, statt es umgehend zu reparieren und wieder zu nutzen. So standen teure Militärlastwagen nach einem Rücktransport jahrelang defekt in einem Depot.

Die Bundeswehr hat die Empfehlungen des Bundesrechnungshofes aufgegriffen und wird künftig grundsätzlich im Einsatzland den Zustand des rückzuführenden Materials prüfen. Sodann wird sie darüber entscheiden, ob das Material im Einsatzland verwertet wird. Das nach Deutschland transportierte Material will die Bundeswehr zügig der Truppe zuführen oder umgehend instand setzen.

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