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2008 Bemerkungen Nr. 58 "Änderung der Einberufungspraxis für Zivildienstleistende vermeidet jährlich Mehrausgaben in Millionenhöhe"

Das Bundesamt für den Zivildienst hat die Einberufungspraxis für Zivildienstleistende den Regelungen beim Diensteintritt der Grundwehrdienstleistenden angepasst. Es greift damit Empfehlungen des Bundesrechnungshofes auf und vermeidet Mehrausgaben in Millionenhöhe.
09.12.2008

Bisher wurde der Diensteintritt der Zivildienstleistenden, wenn der Monatserste auf einen Feiertag, Samstag oder Sonntag fiel, erst auf den nächsten Werktag gelegt. Hierdurch wurde die Dauer des Zivildienstes um diese Tage verkürzt. Zugleich bestand dadurch im Einberufungsmonat Anspruch auf Kindergeld. Künftig ist sichergestellt, dass Zivildienstleistende stets für die gesetzlich bestimmte Dauer des Zivildienstes einberufen und mit den Wehrpflichtigen gleich behandelt werden. Mehrausgaben in Millionenhöhe durch Zahlung von Kindergeld für den Monat des Diensteintritts werden dadurch vermieden.

 

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