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2010 Bemerkungen Nr. 56 "Marineschulen kommen mit weniger Dienstsegelbooten aus"

Die Marine verbesserte auf Empfehlung des Bundesrechnungshofes den Einsatz ihrer Dienstsegelboote. Sie sonderte sechs Boote aus und erzielte Verkaufserlöse von 170 000 Euro. Außerdem spart sie dadurch jährlich 175 000 Euro Personalausgaben.
16.11.2010

Die Marineschulen nutzten Dienstsegelboote für die Ausbildung weit weniger als im Ausbildungskonzept vorgesehen. Überwiegend verwendeten Personen, die nicht den Marineschulen angehörten, z. B. ehemalige Soldaten, die Segelboote unentgeltlich.

Der Bundesrechnungshof hatte beanstandet, dass für die Ausbildung zu viele Segelboote vorgehalten wurden und eine bestimmungsgemäße Nutzung nicht sichergestellt war.

Er hatte empfohlen, die Anzahl der für die Ausbildung notwendigen Segelboote festzulegen und überzählige Segelboote zu verwerten. Außerdem sollte sichergestellt werden, dass die Segelboote nur für die Ausbildung genutzt werden.

Eine Überprüfung durch den Bundesrechnungshof ergab, dass die Marine die Empfehlungen umgesetzt hat. Die Bundeswehr verkaufte sechs Dienstsegelboote für 170 000 Euro. Die Marine konnte daraufhin Personal reduzieren und spart nun jährlich mindestens 175 000 Euro Personalausgaben.

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