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2011 Bemerkungen Nr. 30 "Bundesagentur für Arbeit verbessert ihr betriebliches Gesundheitsmanagement"

Auf Empfehlung des Bundesrechnungshofes hat die Bundesagentur für Arbeit ihr betriebliches Gesundheitsmanagement verbessert. Sie richtet gesundheitspräventive Maßnahmen am Bedarf ihrer Beschäftigten aus und wird die Wirksamkeit und Wirtschaftlichkeit der Maßnahmen bewerten. Des Weiteren will sie die Haushaltsmittel für das Gesundheitsmanagement sachgerecht verteilen sowie die Kosten ihren Aufgabenfeldern zuordnen.
15.11.2011

Die Bundesagentur führte im Jahr 2006 ein betriebliches Gesundheitsmanagement mit dem Ziel ein, die Leistungsfähigkeit ihrer Beschäftigten durch gesundheitspräventive Maßnahmen zu erhalten, wiederherzustellen und zu stärken. Hierfür wendete sie im Jahr 2009 rund 1,7 Mio. Euro auf.

Der Bundesrechnungshof stellte fest, dass die Bundesagentur die gesundheitspräventiven Maßnahmen nicht am Bedarf der Beschäftigten ausrichtete. Außerdem kontrollierte sie den Erfolg der Maßnahmen nicht. Des Weiteren stellte er Mängel bei der Mittelverteilung auf die Dienststellen und bei der Kostenzuordnung auf die unterschiedlich finanzierten Aufgabenfelder der Bundesagentur fest. Die Kostenbeteiligung der Beschäftigten sowie die Arbeitsbefreiung waren nicht einheitlich geregelt.

Der Bundesrechnungshof hat empfohlen, für die Bedarfsermittlung einheitlich strukturierte Mitarbeiterbefragungen durchzuführen sowie die Fehlzeiten zu analysieren. Des Weiteren sollte die Bundesagentur den Erfolg gesundheitspräventiver Maßnahmen regelmäßig bewerten. Sie sollte ihren Dienststellen die Mittel entsprechend der Anzahl ihrer Beschäftigten zuweisen und eine sachgerechte Zuordnung der Ausgaben sicherstellen. Schließlich sollte sie einheitliche Regelungen für die Arbeitsbefreiung und Kostenbeteiligung der Beschäftigten für die Teilnahme an gesundheitspräventiven Maßnahmen entwickeln.

Die Bundesagentur hat die Empfehlungen des Bundesrechnungshofes aufgegriffen.

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