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2011 Bemerkungen Nr. 32 "Bundesagentur für Arbeit wird Energieverbrauchswerte ihrer Liegenschaften vollständig und genau erfassen"

Auf Empfehlung des Bundesrechnungshofes hat die Bundesagentur für Arbeit die Grundlagen für eine detaillierte Erfassung der Energieverbrauchswerte geschaffen und die Belastbarkeit der Informationen verbessert. Damit kann sie die Wirtschaftlichkeit von Maßnahmen zur Senkung des Energieverbrauches bewerten.
15.11.2011

Die Bundesregierung verpflichtete sich, in ihrem Nationalen Energieeffizienz-Aktionsplan die CO2-Emissionen zu verringern. Die Bundesagentur setzte sich daraufhin das Ziel, den Energieverbrauch in ihren Liegenschaften ebenfalls zu reduzieren.

Der Bundesrechnungshof prüfte die Maßnahmen zur Senkung des Energieverbrauchs bei der Bundesagentur. Dabei stellte er fest, dass diese die Verbrauchsdaten für Energieträger nicht vollständig und zudem fehlerhaft erfasste. So ermittelte sie die Daten beispielsweise nicht periodengerecht. Auch konnte sie infolge unzureichender oder fehlender technischer Einrichtungen die Verbrauchsdaten für ihre Liegenschaften nicht durchgängig separat ermitteln. Die Bundesagentur hatte die Erfassung der Verbrauchsdaten nicht einheitlich geregelt.

Der Bundesrechnungshof hat der Bundesagentur empfohlen, die Messeinrichtungen so auszuwählen, dass sie detaillierte Energieverbrauchswerte für jedes Gebäude einer Liegenschaft ermitteln können. Schließlich soll die Bundesagentur die ordnungsgemäße Erfassung und Dokumentation der Verbrauchswerte mit verbesserten internen Regelungen unterstützen.

Die Bundesagentur hat die Empfehlungen umgesetzt.

 

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