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2011 Bemerkungen Nr. 34 "Bundesagentur für Arbeit überprüft ihre Öffentlichkeitsarbeit"

Auf Empfehlung des Bundesrechnungshofes gestaltet die Bundesagentur für Arbeit ihre Öffentlichkeitsarbeit wirksamer und wirtschaftlicher. Sie überprüfte insbesondere eine längerfristige Medienkooperation grundlegend. Dadurch konnte sie den Leistungsumfang ohne Mehrkosten erweitern und wird die Arbeitsergebnisse künftig stärker beeinflussen können. Für die Öffentlichkeitsarbeit im Bereich der Grundsicherung für erwerbsfähige Arbeitsuchende will sie ein umfassendes Marketingkonzept erstellen.
15.11.2011

Seit dem Jahr 2006 kooperiert die Bundesagentur mit einem Medienunternehmen und einem weiteren privaten Anbieter. Ziel dieser Kooperation ist es, mittels Print- und Online-Medien sowie Veranstaltungen Jugendliche über die Themen Berufswahl, Bewerbung und Ausbildung zu informieren und sie dafür zu interessieren.

Der Bundesrechnungshof stellte Mängel bei der Ermittlung des Bedarfs für die Kooperation sowie vergaberechtliche Verstöße fest. Außerdem äußerte er Bedenken an der inhaltlichen Ausrichtung der Beiträge. Auch wies er auf Mängel in der Vertragsgestaltung und -durchführung sowie fehlende Erfolgskontrollen hin. Zu der Öffentlichkeitsarbeit der Bundesagentur im Aufgabenbereich nach dem Zweiten Buch Sozialgesetzbuch (SGB II) stellte der Bundesrechnungshof insbesondere fest, dass es an einer Gesamtkonzeption fehlte.

Der Bundesrechnungshof hat die Bundesagentur aufgefordert, ihre Beteiligung an der Medienkooperation umfassend zu überprüfen. Sie sollte die Fortsetzung der Kooperation insbesondere davon abhängig machen, ob und inwieweit sich die Effektivität und Effizienz des Mitteleinsatzes belegen lassen. Die Bundesagentur hat dies umgesetzt. Für künftige Maßnahmen im SGB II-Bereich will sie ein Gesamtkonzept erstellen, um hieraus mögliche Einzelmaßnahmen abzuleiten.

 

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