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2011 Bemerkungen Nr. 36 "Bearbeitungsqualität bei der Gewährung von Eingliederungszuschüssen durch konkretere Vorgaben und einfacheres IT-Verfahren verbessert"

Die Bundesagentur für Arbeit will auf Empfehlung des Bundesrechnungshofes die Bearbeitungsqualität bei der Gewährung von Eingliederungszuschüssen verbessern. Hierzu hat sie die Vorgaben für ihre Fachkräfte und deren Vorgesetzte konkretisiert. Außerdem hat sie die Erfassung der Eingliederungszuschüsse in ihren IT-Systemen vereinfacht.
15.11.2011

Die Bundesagentur kann Arbeitgebern, die Arbeitslose einstellen, Zuschüsse zu den Arbeitsentgelten gewähren (Eingliederungszuschüsse). Dies soll die Chancen auf einen Arbeitsplatz für Arbeitslose verbessern, deren Vermittlung erschwert ist oder die besondere Unterstützung benötigen.

Der Bundesrechnungshof stellte fest, dass die örtlichen Agenturen für Arbeit teilweise nicht begründeten, weshalb sie im Einzelfall einen Eingliederungszuschuss für erforderlich hielten. Häufig dokumentierten sie auch die Gründe für die Höhe und Dauer des Zuschusses nicht. Zudem erfassten die Agenturen die Förderungen vielfach nur unzureichend in ihren IT-Systemen.

Die Bundesagentur hat die Empfehlungen des Bundesrechnungshofes aufgegriffen und ihre Weisungen überarbeitet. Die Vermittlungsfachkräfte müssen nun immer prüfen und dokumentieren, ob und in welcher Höhe ein Eingliederungszuschuss erforderlich ist. Sie hat zudem klare Kriterien benannt, mit denen Vorgesetzte die Qualität der Bearbeitung durch Vermittlungsfachkräfte bewerten können. Darüber hinaus hat die Bundesagentur ihre IT-Systeme verbessert. Es reicht jetzt aus, wenn die Vermittlungsfachkraft die Bewilligung eines Eingliederungszuschusses in nur einem IT-System erfasst. Automatische Programmschnittstellen geben die Information an die anderen IT-Systeme weiter. Damit stellt die Bundesagentur einen umfassenden Informationsfluss sicher und verringert gleichzeitig den Aufwand für die Datenerfassung.

 

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