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2011 Bemerkungen Nr. 63 "Umrüstung von Bundeswehrfahrzeugen spart gegenüber Neukauf 8 Mio. Euro"

Auf Empfehlung des Bundesrechnungshofes hat die Bundeswehr darauf verzichtet, für die Kampfmittelbeseitigung der Luftwaffe drei neue Fahrzeuge vom Typ BOXER zu kaufen. Nach erneuter Prüfung rüstete sie bereits vorhandene Fahrzeuge vom Typ FUCHS so um, dass die spezifischen Anforderungen der Luftwaffe in vollem Umfang erfüllt werden. Hierdurch spart die Bundeswehr gegenüber dem Neukauf einer Kleinserie vom Typ BOXER 8 Mio. Euro ein.
15.11.2011

Die Bundeswehr beabsichtigte, für die Kampfmittelbeseitigung der Luftwaffe im Auslandseinsatz drei Fahrzeuge vom Typ BOXER zu kaufen. Diesen Fahrzeugtyp beschafft die Bundeswehr sonst überwiegend für die Landstreitkräfte. Für die Anforderungen der Luftwaffe hätte für 11 Mio. Euro eine angepasste Kleinserie der Fahrzeuge vom Typ BOXER gebaut werden müssen.

Der Bundesrechnungshof stellte fest, dass die Bundeswehr Alternativen zum Kauf dieser Kleinserie nicht geprüft hatte. Das Bundesverteidigungsministerium hat die Empfehlung des Bundesrechnungshofes aufgegriffen, für die Kampfmittelbeseitigung der Luftwaffe einen auch von den Landstreitkräften genutzten Fahrzeugtyp einzusetzen. Dazu hat es drei vorhandene Transportpanzer FUCHS so umrüsten lassen, dass die spezifischen Anforderungen der Luftwaffe in vollem Umfang erfüllt werden konnten. Da diese Umrüstung nur 3 Mio. Euro kostete, sparte die Bundeswehr durch den Verzicht auf die spezifische Kleinserie 8 Mio. Euro ein.

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