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2011 Bemerkungen Nr. 64 "Bundeswehr verzichtet auf teure Anhänger für ihre Materiallager und spart so 5,6 Mio. Euro"

Auf Empfehlung des Bundesrechnungshofes hat die Bundeswehr die beabsichtigte Ersatzbeschaffung von Anhängern für ihre Materiallager überprüft. Sie beschafft weniger Anhänger als geplant und verzichtet auf überflüssige Sonderausstattungen. Die Bundeswehr spart dadurch 5,6 Mio. Euro.
15.11.2011

Für den Materialtransport in ihren Lagern setzt die Bundeswehr Anhänger ein, die von Gabelstaplern gezogen werden. Anfang des Jahres 2010 verfügte sie über insgesamt 656 Anhänger. Die Bundeswehr beabsichtigte, diese teilweise bereits seit dem Jahr 1979 genutzten Anhänger vollständig durch neue Modelle zu ersetzen.

Der Bundesrechnungshof stellte fest, dass die Bundeswehr nicht geprüft hatte, ob tatsächlich alle alten funktionsfähigen Anhänger durch neue ersetzt werden müssen. Obwohl höchstens 60 Anhänger für Auslandseinsätze bestimmt waren, wollte die Bundeswehr alle neuen Anhänger mit aufwendigen Vorrichtungen für den Transport mit Schiffen ausstatten. Darüber hinaus sollten die neuen Anhänger eine umfangreiche Sonderausstattung erhalten.

Auf Empfehlung des Bundesrechnungshofes hat die Bundeswehr den Bedarf an neuen Anhängern sachgerecht ermittelt. Für die aus zwingenden Gründen zu ersetzenden Anhänger kauft sie insgesamt nur noch 395 neue Anhänger. Die Leistungsmerkmale der neuen Anhänger richten sich nach den tatsächlichen Erfordernissen. Bei einer Nutzungsdauer von sechs Jahren spart die Bundeswehr so 5,6 Mio. Euro.

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