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2012 Bemerkungen Nr. 30 "Bundesagentur für Arbeit muss ihr Flächenmanagement auf breitere Grundlagen stellen"

Die Bundesagentur für Arbeit hat die Größe ihrer Gebäudeflächen mit nur einer Kennzahl gesteuert. Bei der Berechnung der Kennzahl hat sie nicht alle Gebäudeflächen einbezogen. Sie hat ferner bei ihrem Flächenmanagement keine liegenschaftsbezogenen Kosten berücksichtigt. Dadurch hat sie ein verzerrtes Bild über die Flächennutzung und deren Kosten erzeugt. Die Bundesagentur für Arbeit muss die Bewertungsgrundlagen für ihr Flächenmanagement erweitern.
13.11.2012

Die Bundesagentur für Arbeit (Bundesagentur) steuert ihre Gebäudeflächen über eine Kennzahl. Dabei setzt sie die Netto-Grundfläche ins Verhältnis zur Anzahl unterzubringender Personen. Mit dieser Kennzahl bestimmte sie, ob sie ihre Ziele bei der Flächenreduzierung erreicht hatte.

Der Bundesrechnungshof stellte fest, dass die Bundesagentur nicht alle Gebäudeflächen in die Berechnung dieser Kennzahl einbezog. Ferner berücksichtigte sie für ihr Flächenmanagement nicht die wesentlichen liegenschaftsbezogenen Kosten, wie beispielsweise Mieten oder Betriebskosten. Außerdem unterschied sie nicht zwischen neuen und bereits vorhandenen Gebäuden, obwohl sie hierfür separate Zielwerte festgelegt hatte.

Der Bundesrechnungshof hat gefordert, dass die Bundesagentur alle Gebäudeflächen bei der Berechnung ihrer Kennzahl einbezieht. Sie sollte weitere Kennzahlen verwenden, die die liegenschaftsbezogenen Kosten abbilden und zwischen neuen und bereits vorhandenen Gebäuden unterscheiden.

Der Bundesrechnungshof erwartet, dass die Bundesagentur für Arbeit ihr Flächenmanagement verbessert. Sie muss die Grundlagen für ihre Steuerung erweitern und die Kennzahlen hierfür auf vollständiger Grundlage und transparent berechnen.

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