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2013 Bemerkungen Nr. 05 "Parallelentwicklung und -betrieb von Personalwirtschaftssystemen unwirtschaftlich"

Die Bundesregierung hat die Personalwirtschaftssysteme der Bundesverwaltung nicht übergreifend geplant und koordiniert. So haben Ressorts seit dem Jahr 1996 für einen dreistelligen Millionenbetrag vier große und viele kleine inkompatible und ressortübergreifend nicht hinreichend vernetzte Personalwirtschaftssysteme entwickelt und betrieben. Die unzureichende Standardisierung verteuert und erschwert die erforderlichen Umstrukturierungen in der Bundesverwaltung.
10.12.2013

Personalwirtschaftssysteme unterstützen Personalplanung, -beschaffung, -einsatz, -entwicklung, -abrechnung und -verwaltung.

Diese Aufgaben sind in den Ressorts weitgehend gleich. Dennoch einigten diese sich nicht auf gemeinsame Standards für ihre Personalwirtschaftssysteme. Sie nutzten teils gleiche und teils unterschiedliche Technologien und Produkte. Sie entwickelten Komponenten mehrfach. Die inkompatiblen Personalwirtschaftssysteme verteuern und erschweren die Übernahme von Teilen der Personalverwaltung der Bundeswehr durch das Bundesinnenministerium und das Bundesfinanzministerium.

Die Bundesregierung muss messbare Ziele für die Konsolidierung ihrer Personalwirtschaftssysteme formulieren und diese konsequent und wirtschaftlich umsetzen. Sie muss darüber hinaus ein geeignetes ressortübergreifendes Steuerungssystem für die IT des Bundes einrichten.

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