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2014 Bemerkungen Nr. 43 "Optimierte Planung einer Ortsumfahrung spart bis zu 1,4 Mio. Euro"

Das BMVI hat die Straßenbauverwaltung des Freistaates Bayern aufgefordert, ihre Planung der Ortsumfahrung Dinkelsbühl zu ändern. Indem auf eine Brücke verzichtet und eine Grünbrücke kleiner gebaut wird, spart der Bund bis zu 1,4 Mio. Euro. Damit hat das BMVI Empfehlungen des Bundesrechnungshofes entsprochen.
02.12.2014

Der Bund beauftragte die Straßenbauverwaltung des Freistaates Bayern mit der Planung des Neubaus der Ortsumfahrung Dinkelsbühl. Für diesen 3,4 km langen Abschnitt der Bundesstraße B 25 waren sieben Brücken vorgesehen. Eine Brücke sollte eine bestehende Straße über die neue Ortsumfahrung führen. Eine weitere sogenannte Grünbrücke sollte Fledermausbeständen die gefahrlose Querung der neuen Ortsumfahrung ermöglichen. Wirtschaftliche Alternativen untersuchte die Straßenbauverwaltung nicht.

Der Bundesrechnungshof hat Möglichkeiten aufgezeigt, wie die Kosten beim Neubau der Ortsumfahrung reduziert werden können. Neben einer höhengleichen Kreuzung als Alternative zur Brücke gehört hierzu auch eine verkleinerte Grünbrücke. Mit diesen Maßnahmen können die Wirtschaftlichkeit erhöht und die Umweltstandards eingehalten werden.

Das BMVI ist dem Vorschlag des Bundesrechnungshofes gefolgt. Es hat zugesagt, die Planung der Ortsumfahrung durch die Straßenbauverwaltung überarbeiten zu lassen. Dadurch spart der Bund bis zu 1,4 Mio. Euro.

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