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2015 Bemerkungen Nr. 49 - Bundeswehr sollte ungenutzte kettengetriebene Geländefahrzeuge verwerten

Die Bundeswehr hat alte kettengetriebene Geländefahrzeuge nicht verwertet, die sie zuletzt immer weniger einsetzte. Zum Teil werden sie nicht mehr benötigt. Einige Anhänger dieser Fahrzeuge hat die Bundeswehr noch nie bewegt. Trotzdem will sie nur wenige überzählige Fahrzeuge aussondern.
17.11.2015

Der BV 206 ist ein kettengetriebenes Geländefahrzeug, das aus einem Vorder- und einem Hinterwagen besteht, die fest miteinander verbunden sind und einen Anhänger ziehen kann. Die Bundeswehr verfügt über 162 ältere, ungeschützte Fahrzeuge und 189 neuere, gepanzerte Fahrzeuge sowie 156 Anhänger.

Der Bundesrechnungshof stellte fest, dass die Bundeswehr die ungeschützten Fahrzeuge immer weniger nutzte. Bei den geschützten Fahrzeugen stieg die Laufleistung leicht an. Die Bundeswehr möchte nahezu alle BV 206 behalten. In die ungeschützten Fahrzeuge lässt sie für 6,6 Mio. Euro einen Überrollschutz einbauen.

Der Bundesrechnungshof hat beanstandet, dass die Bundeswehr alte, seit Jahren wenig oder nicht genutzte Fahrzeuge nicht aussondert. Er erwartet, dass die Bundeswehr vermehrt geschützte Fahrzeuge verwendet. Überzählige ungeschützte Fahrzeuge und Anhänger sollte die Bundeswehr aussondern und verwerten. Sie könnte hierfür Erlöse erzielen, ihre Materialerhaltungskosten senken und Umbaukosten sparen.

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