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2015 Bemerkungen Nr. 52 - Bundeswehr revidiert Standortentscheidung für Fallschirmsprungausbildung

Das BMVg hat seine Pläne aufgegeben, die Luftlande- und Lufttransportausbildung von Altenstadt in Bayern nach Oldenburg in Niedersachsen zu verlegen. Mit dieser Entscheidung spart die Bundeswehr 50 Mio. Euro.
17.11.2015

Das BMVg gab im Oktober 2011 die Auflösung der Luftlande- und Lufttransportschule in Altenstadt bekannt. Es plante, ab dem Jahr 2016 einen Ausbildungsstützpunkt in Oldenburg zu errichten. Den Standort Altenstadt wollte das BMVg für ein neues Bataillon erhalten.

Der Bundesrechnungshof beanstandete, dass das BMVg daran festhielt, die Fallschirmsprungausbildung nach Oldenburg zu verlagern, obwohl der Standort Altenstadt erhalten bleiben sollte. Er wies darauf hin, dass damit vermeidbare Ausgaben von bis zu 50 Mio. Euro entstehen können. Zudem waren am Standort Oldenburg ungünstigere Bedingungen und deshalb ein niedrigeres Ausbildungsniveau sowie mehr Aufwand und höhere Betriebskosten zu erwarten. Der Bundesrechnungshof hat empfohlen, auf die Verlagerung der Fallschirmsprungausbildung nach Oldenburg zu verzichten.

Das BMVg hat entschieden, die Fallschirmsprungausbildung in Altenstadt zu belassen. Seit der Stationierungsentscheidung im Jahr 2011 hätten sich die Rahmenbedingungen geändert. Die Bundeswehr spart so 50 Mio. Euro bei unveränderter Ausbildungsqualität. Das BMVg folgt damit im Ergebnis den Empfehlungen des Bundesrechnungshofes.

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