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Nach Empfehlung des Bundesrechnungshofes: Verteidigungsministerium bricht Modernisierung von Marinefliegern ab

Marineflugzeug

18.09.2020

Es folgt damit einem Beschluss des Rechnungsprüfungsausschusses des Haushaltsauschusses des Deutschen Bundestages. Diesem Beschluss zugrunde lag eine Empfehlung des Bundesrechnungshofes, das Projekt komplett neu zu bewerten und über den Umfang der Modernisierung zu entscheiden. Nach den Prüfungserkenntnissen des Bundesrechnungshofes hätten die betagten Marineflugzeuge nicht mehr wirtschaftlich modernisiert werden können. Ursprünglich hatte die Bundeswehr im Jahr 2015 für die Modernisierung Verträge mit einem Volumen von über 500 Mio. Euro geschlossen. Planungsfehler und  der Aufwand für Untersuchungen, Reparaturen und zusätzlich beauftragte Leistungen - wie ein neues Radarsystem – verteuerten das Projekt erheblich. Die Mehrkosten hätten mindestens 340 Mio. Euro betragen. Außerdem geriet das Ziel, alle Flugzeuge bis Ende 2025 zu modernisieren, außer Reichweite.

 

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