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2018 Bemerkungen Nr. 26 - Die Bundeswehr sollte bei Beschaffung von Krankentransportfahrzeugen mindestens 52 Mio. Euro einsparen

13.11.2018

Zusammenfassung

Die Bundeswehr plant, alte Krankentransportfahrzeuge durch neue Fahrzeuge zu ersetzen. Sie beabsichtigt, für die sanitätsdienstliche Versorgung im Inland 240 ungeschützte Fahrzeuge zu kaufen.

Aus den Nutzungsdaten der Krankentransportfahrzeuge der letzten drei Jahre ergibt sich ein tatsächlicher Bedarf von lediglich 200 neuen Fahrzeugen. Eine Fahrzeugreserve ist dabei bereits berücksichtigt. Der Bundesrechnungshof empfiehlt daher, 40 Fahrzeuge weniger zu beschaffen.

Zudem will die Bundeswehr die Fahrzeuge für die sanitätsdienstliche Versorgung im Inland genauso ausstatten wie die Fahrzeuge, die für den Auslandseinsatz vorgesehen sind. Auch ungeschützte Fahrzeuge für den Auslandseinsatz unterliegen besonderen Anforderungen. Sie sind mit ihrer umfangreichen militärischen Ausstattung rund 190 000 Euro teurer als Fahrzeuge mit begrenzter militärischer Ausstattung.

Fahrzeuge mit begrenzter militärischer Ausstattung reichen für die sanitätsdienstliche Versorgung im Inland vollkommen aus. Daher sollten diese beschafft werden. Damit kann die Bundeswehr bei der Beschaffung neuer Krankentransportfahrzeuge insgesamt mindestens 52 Mio. Euro sparen.

© 2018 Bundesrechnungshof