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2018 Bemerkungen Nr. 03 - Bundesverwaltung hat keinen Überblick über ihre eingesetzte Software

13.11.2018

Zusammenfassung

Das BMI hat es versäumt, für die Bundesverwaltung einheitliche Regelungen für den ordnungsgemäßen Umgang mit Softwarelizenzen zu entwickeln und vorzugeben. Die Behörden haben keinen Überblick, wie viele Lizenzen sie insgesamt beschafft und eingesetzt haben. Unnötige Kosten oder Vertragsstrafen können die Folge sein.

Außerdem gaben die Behörden nicht mehr benötigte Lizenzen viel zu selten an andere Behörden weiter. Das BMI muss daher auch den Verwertungsprozess für solche Lizenzen neu regeln. Rechtliche Fragen zu deren weiteren Nutzung sollten schon beim Kauf zentral geregelt werden.

Auch für das Projekt „IT-Konsolidierung Bund“ ist ein Überblick über die Softwarelizenzen unverzichtbar. Deshalb begrüßt es der Bundesrechnungshof, dass das BMI hierzu ein Projekt gestartet hat. Allerdings wird darin nur ein Teil der in der Bundesverwaltung eingesetzten Software erfasst.

Daher bleibt das BMI aufgefordert, unverzüglich einheitliche Regelungen für das Software-Lizenzmanagement in der gesamten Bundesverwaltung vorzugeben. Diese sollten auch für die Dienstleister der „IT-Konsolidierung Bund“ gelten.

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