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2019 Bemerkungen - Ergänzungsband Nr. 04 "BMI nutzt Chancen des digitalen Planens, Bauens und Betreibens im Bundeshochbau nicht"

02.04.2020

Das BMI nutzt Chancen nicht, die digitale Methoden beim Planen, Bauen und Betreiben von Bauwerken bieten, um beispielsweise die Kosten- und Terminsicherheit zu verbessern. Seit Jahren will das BMI den Bundeshochbau reformieren und digitalisieren. Als wichtige Grundlage hierfür sollen die Bauverwaltungen die Methode „Building Information Modeling“ (BIM) anwenden. Mit BIM können alle Daten eines Bauwerks digital erfasst, vernetzt und modelliert werden. So lassen sich Qualität, Transparenz und Effizienz eines Bauwerks von der Planung, über das Bauen, im Betrieb, bis zum Rückbau – also über seinen gesamten Lebenszyklus – verbessern. Das BMI hat bislang keine strategischen Vorgaben zur Einführung von BIM im Bundeshochbau entwickelt.

Der Bundesrechnungshof erwartet, dass das BMI unverzüglich ein entsprechendes Umsetzungskonzept erarbeitet. Das BMI muss die Verantwortung für die Digitalisierung im Bundeshochbau im eigenen Ressort bündeln. Es muss zudem federführend die beteiligten Stellen zusammenbringen und deren Aktivitäten koordinieren.

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