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2014 BWV - Band 19 - Verfahren der internen und externen Personalauswahl in der Bundesverwaltung
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2014 BWV - Band 19 - Verfahren der internen und externen Personalauswahl in der Bundesverwaltung

Hinweise zum Verfahren bei internen Stellenbesetzungen und bei der Auswahl externer Bewerberinnen und Bewerber - 1. Auflage 2014, ISBN: 978-3-17-025978-2
27.02.2014

0 Zusammenfassung
Mit diesem Gutachten gibt der Präsident des Bundesrechnungshofes als Beauftragter für Wirtschaftlichkeit in der Verwaltung Hinweise zum Verfahren bei internen Stellenbesetzungen und bei der Auswahl externer Bewerberinnen und Bewerber. Seine Empfehlungen gründen sich auf Erkenntnisse, die der Bundesrechnungshof bei Prüfungen in der unmittelbaren Bundesverwaltung gewonnen hat.

0.1
Ein Vakanzenmanagement gibt einen Überblick über die freien und künftig frei werdenden Stellen. Es bildet die Grundlage, eine Reihenfolge für die bedarfsgerechte Nachbesetzung vakanter Stellen festzulegen. Die Verwaltungen können es darüber hinaus für die weitere Personalentwicklung nutzen. (Tz. 4.1)

0.2
Anforderungsprofile sind ein wesentliches Instrument zur Personalauswahl. Sie sollten auch Bestandteil jeder Stellenausschreibung sein. Die Behörden haben ihr Ermessen beim Absehen von der Stellenausschreibungspflicht in verantwortungsvoller Weise auszuüben. (Tzn. 4.2 und 4.3)

0.3
Erfüllen mehrere Bewerberinnen und Bewerber die Kriterien des objektiven Anforderungsprofils, sind den internen Auswahlentscheidungen nach der einschlägigen Rechtsprechung aussagekräftige Beurteilungen zugrunde zu legen. (Tz. 4.4.2) Der Bewerbervergleich bei der externen Personalauswahl stützt sich auf andere Erkenntnisquellen (z. B. Vorstellungsgespräche, Interviews). Bei der Entscheidung, welche anderen Erkenntnisquellen die Behörden heranziehen, sollten sie sich an der ausgeschriebenen Stelle orientieren. Sie sollten darauf achten, dass sie mit ihnen die für die Entscheidung notwendigen Erkenntnisse ergänzen können. (Tz. 4.4.3)

0.4
Die Behörden sollten Personalentscheidungen ordnungsgemäß, vollständig und nachvollziehbar dokumentieren. Sie sollten Mitteilungen an unterlegene Bewerberinnen und Bewerber hinreichend begründen. Die Möglichkeit der Einsichtnahme in eine vollständig dokumentierte Auswahlentscheidung kann die schriftliche Begründung ergänzen. (Tzn. 4.5 und 6.1.1)

0.5
Die datenschutzrechtlichen Bestimmungen zu Bewerberdaten sind zu beachten. Dazu gehört auch, sorgsam mit ihrer Erhebung umzugehen. Nicht mehr erforderliche personenbezogene Daten bzw. Unterlagen sind unverzüglich den unterlegenen Bewerberinnen und Bewerbern zurückzugeben oder zu löschen. (Tz. 4.6)

0.6
Die Dienststellen können Stellenbesetzungsverfahren aus sachlichen Gründen jederzeit abbrechen. Sie sollten die Gründe dafür analysieren, um künftige Verfahrensabbrüche zu vermeiden. (Tz. 5)

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