Prüfungsergebnisse
Sie sind hier: Startseite / Prüfungsergebnisse / Produkte / Prüfungsmitteilungen / 2008 / 2008 PM - Ansätze zur Risikoorientierung bei der Arbeit von Internen Revisionen in der Bundesverwaltung -

Artikelaktionen

2008 PM - Ansätze zur Risikoorientierung bei der Arbeit von Internen Revisionen in der Bundesverwaltung -

09.07.2008

0 Zusammenfassung
0.1
Der Bundesrechnungshof hat sich ein Bild davon gemacht, ob die in einer wachsenden Zahl von Bundesbehörden anzutreffenden Internen Revisionen ihre Arbeit risikoorientiert gestalten bzw. welche Methoden sie bei der Erstellung ihrer Arbeitspläne und bei der Auswahl ihrer Prüfungsthemen anwenden. Er knüpfte damit an seine bereits früher gegebene Empfehlung an.

Ziel der Prüfung war, auf Grundlage einer Bestandsaufnahme der in der Praxis angewandten Verfahren, zielführende und bewährte Vorgehensweisen und Instrumentarien zu identifizieren.

0.2
Die überwiegende Zahl der betrachteten Internen Revisionen berücksichtigte bei ihrer Arbeitsplanung die Risiken ihrer Behörde in einem systematisierten, geregelten Verfahren. Die Vorgehensweisen waren unterschiedlich ausgestaltet, wiesen aber gemeinsame Kernelemente auf.

0.3
Der Bundesrechnungshof hat, abgeleitet aus seinen Prüfungserfahrungen, der behördlichen Praxis sowie der wissenschaftlichen Literatur, seine Sollvorstellungen zur Risikoorientierung der Arbeit einer Internen Revision formuliert. (Tz. 10.1)

Hierzu gehören u.a. Aussagen zum

  • Betrachtungszyklus
  • Verfahren für die risikoorientierte Betrachtung
  • Ressourcenverbrauch für das Verfahren  Anteil der risikoorientiert ausgewählten Prüfungsthemen  Leitungsvorbehalt und
  • Verhältnis der Internen Revision und ihrer risikoorientierten Arbeitsplanung zu anderen Führungs- und Steuerungsinstrumenten

0.4
Der Bundesrechnungshof hat aufgezeigt, dass Risikobetrachtungen auch als Grundlage einer Entscheidung über die Einrichtung einer Internen Revision (Tz. 10.5) sowie für die Beantwortung der Frage nach der angemessenen Größe einer Internen Revision (Tz. 10.4) herangezogen werden können.

© 2019 Bundesrechnungshof